Deutsche Sauna-Akademie
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Ausbildung zum Saunameister
 

Ersthelfer für Saunaanlagen 


Saunaspezifische Erste-Hilfe- und Notfallkompetenz für professionelle Saunaanlagen
Erste Hilfe dort, wo ein allgemeiner Erste-Hilfe-Kurs aufhört.
Der Onlinekurs „Ersthelfer für Saunaanlagen“ vermittelt die besonderen Kenntnisse, die Mitarbeiter in Sauna-, Wellness- und Thermenanlagen benötigen, um Notfälle frühzeitig zu erkennen, Gefahrenbereiche sicher zu beherrschen und im Ernstfall angemessen zu handeln.
Die Ausbildung ergänzt einen anerkannten allgemeinen Erste-Hilfe-Kurs um die spezifischen Bedingungen professioneller Saunaanlagen: hohe Temperaturen, Dampf und Feuchtigkeit, enge Räume, rutschige Flächen, Wasser- und Kältebereiche, unbekleidete Gäste sowie besondere Gefährdungen durch Saunaöfen, Strom, Chemikalien und Aufgussmittel.
Der Kurs ist Bestandteil des ISQS Level 1 und bildet eine Grundlagenqualifikation für die weiterführenden Ausbildungsstufen der Deutschen Sauna-Akademie und International Sauna Academy.


Die Ausbildung in Zahlen

Merkmal 

Ersthelfer für Saunaanlagen

Qualifikationsstufe 

ISQS Level 1

Ausbildungsform 

Online-Fachkurs + anerkannter allgemeiner Erste-Hilfe-Kurs

Fachmodule 

8

Lektionen 

65

 Fallbeispiele 

23

 Fachliteratur 

2 Schulungswerke

Umfang 

Fachliteratur 644 Seiten

Handouts 

42 Handouts

Umfang Handouts 

210 Seiten 

Gesamter Lernmaterialumfang 

854 Seiten

Berechneter Selbstlernaufwand 

ca. 35,6 Zeitstunden = 47,4 Unterrichtseinheiten

 Zusätzlicher praktischer Erste-Hilfe-Kurs  

9 Unterrichtseinheiten = 6,75 Zeitstunden

Verpflichtender Gesamtaufwand 

ca. 42,3 Zeitstunden = 56,4 Unterrichtseinheiten

Online-Prüfung Abschlusstest 

„Ersthelfer für Saunaanlagen“

Abschluss 

Zertifikat „Ersthelfer für Saunaanlagen“ bei Erfüllung der definierten Voraussetzungen

Position im Ausbildungsweg 

Grundlagenqualifikation des ISQS Level 1


Eine Unterrichtseinheit (UE) entspricht 45 Minuten.


Zwei Ausbildungsbestandteile – eine saunaspezifische Qualifikation
Die Qualifikation verbindet zwei unterschiedliche Ausbildungsbereiche:

1. Saunaspezifische Erste-Hilfe- und Notfallkompetenz
Der Onlinekurs der Deutschen Sauna-Akademie vermittelt die besonderen Gefahren, Entscheidungsabläufe und organisatorischen Anforderungen von Notfällen in Saunaanlagen.
2. Allgemeine praktische Erste Hilfe
Die praktischen Grundlagen der Ersten Hilfe werden durch einen anerkannten allgemeinen Erste-Hilfe-Kurs vermittelt. In Deutschland kann dies beispielsweise ein regulärer Erste-Hilfe-Kurs eines anerkannten Anbieters mit 9 Unterrichtseinheiten sein.


International können entsprechende anerkannte nationale Erste-Hilfe-Ausbildungen akzeptiert werden.
Damit wird die praktische allgemeine Erste Hilfe nicht durch einen Onlinekurs ersetzt. Der Onlinekurs ergänzt sie um die Kenntnisse, die speziell für Sauna-, Spa-, Wellness- und Thermenanlagen erforderlich sind.


Für wen ist der Kurs geeignet?
Der Kurs richtet sich an Mitarbeiter und Verantwortliche, die in Saunaanlagen, Thermen, Wellnessbetrieben oder vergleichbaren Einrichtungen mit Gästen arbeiten und im Notfall sicher reagieren können müssen.
• Saunamitarbeiterinnen und Saunamitarbeiter, die während des laufenden Betriebs Verantwortung für Gäste übernehmen
• Aufgussmitarbeiter und Aufguss-Fachkräfte, die während eines Aufgusses kritische Situationen frühzeitig erkennen und richtig reagieren müssen
• Mitarbeiter in Thermen, Freizeitbädern, Hotels, Fitnessstudios, Spa- und Wellnessanlagen
• Teamleitungen und Betriebsverantwortliche, die Notfallorganisation und Gästesicherheit sicherstellen müssen
• Quereinsteiger, die sich auf eine professionelle Tätigkeit im Saunabereich vorbereiten
• Sauna-Fachkräfte und angehende Sauna-Meister, für die Erste-Hilfe- und Notfallkompetenz Bestandteil des weiterführenden Qualifikationswegs ist
• Betreiber von Saunaanlagen, die ihre betriebliche Sicherheits- und Notfallorganisation fachlich beurteilen möchten

Warum Erste Hilfe in Saunaanlagen anders ist
Notfälle in einer Saunaanlage entstehen unter Bedingungen, die in einem allgemeinen Erste-Hilfe-Kurs nur begrenzt behandelt werden können.
Eine bewusstlose Person liegt möglicherweise auf der oberen Saunabank. Ein Gast kollabiert während eines laufenden Aufgusses. Eine Person muss aus einem heißen oder feuchten Gefahrenbereich gerettet werden. Ein Zwischenfall ereignet sich im Tauchbecken. Dampf, Hitze, Strom, Chemikalien oder rutschige Böden können gleichzeitig zusätzliche Risiken für Betroffene und Helfer darstellen.
Auch die Wahrung der Intimsphäre unbekleideter Gäste, die Führung anderer Gäste und die kontrollierte Räumung eines Bereichs gehören zu den besonderen Anforderungen einer Saunaanlage.
Das umfangreiche Schulungsmaterial behandelt deshalb nicht nur klassische Erste-Hilfe-Maßnahmen, sondern überträgt diese systematisch auf die räumlichen, thermischen und organisatorischen Bedingungen von Sauna- und Wellnessanlagen.

Lernen an realen Situationen
Erste-Hilfe-Wissen wird besonders relevant, wenn es auf konkrete Situationen übertragen werden kann.
Deshalb enthält der Kurs zusätzlich 23 Fallbeispiele, in denen typische und besondere Notfallsituationen aus Sauna-, Aufguss-, Wasser-, Kälte- und Wellnessbereichen analysiert werden.
Ziel ist nicht das bloße Auswendiglernen einzelner Maßnahmen, sondern die Entwicklung einer strukturierten Entscheidungsfähigkeit:
Gefahr erkennen. Situation sichern. Hilfe organisieren. Betroffene retten. Zustand beurteilen. Erste Hilfe leisten. Professionell übergeben und nachbereiten.


Umfangreiche Fachliteratur statt kurzer Informationsblätter
Zum Kurs gehören zwei umfangreiche Schulungswerke:
„Ersthelfer für Saunaanlagen“ – 149 Seiten
und
„Erste Hilfe und Notfallmaßnahmen in Saunaanlagen“ – 495 Seiten
Zusätzlich stehen 42 Handouts mit insgesamt rund 210 Seiten zur Verfügung.
Damit umfasst das bereitgestellte Lernmaterial insgesamt rund 854 Seiten.

Mehr als allgemeine Erste Hilfe
Ein allgemeiner Erste-Hilfe-Kurs vermittelt lebenswichtige Grundlagen und praktische Fertigkeiten.
Der „Ersthelfer für Saunaanlagen“ setzt genau dort an, wo diese allgemeine Ausbildung endet.
Er vermittelt die Fähigkeit, Erste-Hilfe-Wissen auf die besonderen Bedingungen des Saunabetriebs zu übertragen und verbindet medizinische Grundlagen mit Rettung, Sicherheit, Organisation, Kommunikation und betrieblicher Notfallkompetenz.


Über 56 Unterrichtseinheiten Erste-Hilfe- und Notfallkompetenz für professionelle Saunaanlagen.
Wissenschaftlich fundiert. Saunaspezifisch. Praxisorientiert.
Professionelle Erste Hilfe bedeutet nicht nur, einzelne Maßnahmen zu kennen. Entscheidend ist, eine Gefahr frühzeitig zu erkennen, die besondere Situation richtig einzuschätzen und unter schwierigen Umgebungsbedingungen handlungsfähig zu bleiben.


Der Kurs „Ersthelfer für Saunaanlagen“ verbindet deshalb allgemeine Erste-Hilfe-Kompetenz mit den besonderen Anforderungen professioneller Sauna-, Spa-, Wellness- und Thermenanlagen.
Notfälle erkennen. Gefahren beherrschen. Menschen sicher helfen.


Acht Fachmodule für den Saunabetrieb
Modul 1 – Der Ersthelfer in der Saunaanlage
Warum Erste Hilfe in Saunaanlagen anders ist, Aufgaben und Rolle des Ersthelfers, Sauna-Notfallkette und Kenntnis der eigenen Anlage.


Modul 2 – Notfälle früh erkennen
Auffällige Gäste erkennen, Bewusstlosigkeit von Schlaf unterscheiden, kritische Situationen während des Aufgusses beurteilen und unbekannte Aufenthaltsdauer berücksichtigen.


Modul 3 – Den laufenden Saunabetrieb im Notfall beherrschen
Aufguss abbrechen oder fortsetzen, Kabine kontrolliert räumen, Gefahrenquellen stoppen und Aufgaben im Team verteilen.


Modul 4 – Retten aus Gefahrenbereichen
Rettung aus Saunakabinen, Dampfbädern, Feuchtbereichen sowie Wasser- und Kältezonen.


Modul 5 – Erste Beurteilung nach der Rettung
Bewusstsein, Atmung, kritische Blutungen und weitere Gefahren beurteilen sowie die Entscheidung über einen Notruf treffen.


Modul 6 – Wichtige Erste-Hilfe-Maßnahmen in Saunaanlagen
Bewusstlosigkeit, Herz-Kreislauf-Stillstand und AED, Kreislaufkollaps, Synkope, Überhitzung, Hyperthermie, Verbrennungen, Verbrühungen, Blutungen, Stürze, Wasserunfälle, Allergien und Atemnot.


Modul 7 – Unfallstelle sichern, räumen und evakuieren
Bereiche absperren, Gäste führen, Panik vermeiden sowie Rettungsdienst und Feuerwehr einweisen.


Modul 8 – Übergabe, Dokumentation und Nachbereitung
Strukturierte Übergabe, Dokumentation, Wiederherstellung der Einsatzbereitschaft und Lernen aus Zwischenfällen.








Hinweis: Der Kurs fällt nicht unter das deutsche Fernunterrichtsschutzgesetz (FernUSG).