Wissenschaftliche und fachliche Grundlage unserer Ausbildung
Professionelle Ausbildung beginnt nicht mit einem Kurs.
Sie beginnt mit Wissen.
Die Deutsche Sauna-Akademie entwickelt ihre Ausbildungsprogramme auf der Grundlage einer umfangreichen fachlichen Wissensbasis aus Schulungskompendien, Fachbüchern, systematischer Literaturarbeit und dem mehrteiligen Standardwerk „Die Sauna“.
Unsere Kurse sind deshalb nicht die Quelle unseres Wissens.
Sie sind das Ergebnis davon.
Von der Wissensbasis zur Qualifikation
Ein Kurs kann relativ schnell erstellt werden.
Eine belastbare fachliche Grundlage nicht.
Sie entsteht über Jahre durch:
Aus dieser Wissensbasis werden anschließend Lernziele, Curricula, Schulungsunterlagen, Prüfungen und Qualifikationen entwickelt.
Der Weg lautet deshalb:
Fachwissen → Fachliteratur → Schulungskompendium → Curriculum → Unterricht → Prüfung → Qualifikation
Damit wird nachvollziehbar, worauf eine Ausbildung tatsächlich beruht.
Fachliteratur statt bloßer Kursversprechen
Ausbildungsangebote werden häufig mit Begriffen wie
„umfassend“,
„professionell“,
„wissenschaftlich fundiert“
oder
„höchster Standard“
beschrieben.
Solche Aussagen sind für sich allein schwer überprüfbar.
Deshalb setzen wir auf dokumentierte Inhalte.
Die fachliche Grundlage unserer Ausbildung ist in veröffentlichten Büchern, Kompendien und Lehrmaterialien nachvollziehbar.
Wer wissen möchte, welche fachlichen Themen hinter unseren Kursen stehen, kann sich deshalb nicht nur auf Werbeaussagen verlassen.
Er kann die Wissensbasis selbst prüfen.
Unsere Kurse sind nicht die Quelle unseres Wissens. Sie sind das Ergebnis davon.
Die Sauna
Fachpublikationen
Schulungskompendien
Das Standardwerk „Die Sauna“
Ein wesentlicher Bestandteil dieser Wissensbasis ist das mehrteilige Standardwerk „Die Sauna“.
Die Reihe umfasst 15 Teile und behandelt das Saunabaden nicht als einzelnes Wellnessangebot, sondern als komplexes Themenfeld aus Geschichte, Kultur, Naturwissenschaft, Technik, Physiologie und praktischer Anwendung.
Behandelt werden unter anderem:
Die einzelnen Teile dienen nicht als bloße Begleitliteratur.
Sie bilden einen Teil des fachlichen Hintergrunds, aus dem Ausbildungsinhalte entwickelt und eingeordnet werden.
Wissen vor Didaktik
Fachwissen und Unterricht sind nicht dasselbe.
Bevor Wissen unterrichtet werden kann, muss es fachlich strukturiert, geprüft und eingeordnet werden.
Erst danach beginnt die didaktische Arbeit.
Deshalb unterscheiden wir zwischen:
Fachlicher Wissensbasis
Hier wird das Thema in seiner fachlichen Tiefe behandelt.
Schulungskompendien
Hier wird das Wissen für eine konkrete Ausbildung strukturiert und auf das jeweilige Qualifikationsniveau zugeschnitten.
Unterricht
Hier werden die Inhalte vermittelt, erläutert, visualisiert und praktisch angewendet.
Prüfung
Hier wird überprüft, ob die definierten Lernziele erreicht wurden.
Diese Trennung ist wichtig.
Ein guter Vortrag ersetzt keine fachliche Grundlage.
Und ein umfangreiches Fachbuch ist noch kein guter Unterricht.
Professionelle Ausbildung benötigt beides.
Schulungskompendien als Brücke zwischen Fachwissen und Kurs
Für die einzelnen Ausbildungen der Deutschen Sauna-Akademie stehen umfangreiche Schulungskompendien zur Verfügung.
Sie bündeln die fachlichen Grundlagen, die für das jeweilige Qualifikationsniveau erforderlich sind.
Dazu gehören unter anderem Kompendien für:
Die Kompendien sind nicht lediglich Zusammenfassungen einzelner Präsentationen.
Sie bilden die inhaltliche Grundlage der jeweiligen Ausbildung und ermöglichen Teilnehmern, Inhalte auch außerhalb einzelner Lektionen nachzulesen und zu vertiefen.
Wissenschaftliche Grundlagen dort, wo sie erforderlich sind
Nicht jedes Thema einer beruflichen Weiterbildung ist wissenschaftliche Forschung.
Viele Themen sind praktische, technische oder organisatorische Fragen.
Wo naturwissenschaftliche oder medizinische Grundlagen erforderlich sind, werden sie jedoch entsprechend eingeordnet.
Dazu gehören beispielsweise:
Ziel ist nicht, Wissenschaft als Werbebegriff zu verwenden.
Ziel ist, dort auf wissenschaftliche Grundlagen zurückzugreifen, wo sie zum Verständnis professioneller Saunaarbeit erforderlich sind.
Fachliche Tiefe vor Vereinfachung
Ausbildung muss verständlich sein.
Verständlichkeit darf jedoch nicht bedeuten, komplexe Zusammenhänge so weit zu vereinfachen, dass sie fachlich falsch werden.
Deshalb folgt unsere Didaktik einem einfachen Grundsatz:
Zuerst muss ein Zusammenhang fachlich verstanden werden. Erst danach darf er vereinfacht erklärt werden.
Das gilt insbesondere für Themen wie:
Wärme und Feuchtigkeit
Gerade in diesen Bereichen können zu starke Vereinfachungen zu falschen Schlussfolgerungen führen.
Die deutsche Originalbasis
Die wesentlichen Fachbücher und Schulungskompendien der Deutschen Sauna-Akademie wurden ursprünglich in deutscher Sprache entwickelt. Für die deutschsprachigen Ausbildungsprogramme stehen deshalb nicht nur übersetzte Kurzfassungen oder nachträglich angepasste Inhalte zur Verfügung. Die vollständige fachliche Originalbasis liegt bereits in deutscher Sprache vor. Das betrifft sowohl die Schulungskompendien als auch die umfangreiche Fachliteratur und das Standardwerk „Die Sauna“. Damit bildet die deutsche Ausbildung die ursprüngliche fachliche Grundlage, aus der weitere internationale Inhalte entwickelt und übertragen werden können.
Ein Curriculum entsteht nicht aus Überschriften
Ein professionelles Curriculum sollte mehr sein als eine Liste von Themen.
Es sollte erkennen lassen:
Die Wissensbasis hilft dabei, diese Entscheidungen nicht intuitiv oder rein marketingorientiert zu treffen.
Sie schafft eine fachliche Grundlage dafür, warum ein Thema Bestandteil einer Ausbildung ist.
Dokumentierte Kompetenz
Fachliche Kompetenz lässt sich nicht allein durch Selbstaussagen belegen.
Sie wird nachvollziehbarer, wenn Wissen dokumentiert ist.
Dazu können gehören:
Je mehr davon öffentlich oder nachvollziehbar dokumentiert ist, desto leichter kann ein Ausbildungsangebot sachlich eingeordnet werden. Deshalb betrachten wir Fachliteratur nicht nur als Ergänzung zum Unterricht.
Sie ist ein Teil der dokumentierten fachlichen Grundlage unserer Ausbildung.
Kumulierte Fachkompetenz
Eine umfassende Wissensbasis entsteht nicht in wenigen Wochen.
Sie wächst mit jeder Recherche, jeder Überarbeitung, jedem Fachtext, jedem Buch, jedem Curriculum und jeder neuen Fragestellung. Diese Entwicklung erzeugt kumulierte Fachkompetenz. Neue Ausbildungsinhalte müssen deshalb nicht jedes Mal bei null beginnen. Sie können auf bereits dokumentiertem Wissen aufbauen. Dadurch entsteht über die Zeit ein zusammenhängendes Wissenssystem.
Warum das für Teilnehmer wichtig ist
Für Teilnehmer bedeutet eine dokumentierte Wissensbasis vor allem eines:
Sie können besser nachvollziehen, worauf ihre Ausbildung beruht.
Sie müssen sich nicht allein auf Aussagen des Anbieters verlassen.
Sie können prüfen:
Transparenz beginnt deshalb nicht erst bei der Prüfung.
Sie beginnt bei der fachlichen Grundlage.
Bücher allein machen noch keine gute Ausbildung
Umgekehrt gilt ebenso:
Viele Bücher sind kein automatischer Beweis für gute Lehre.
Fachwissen muss didaktisch sinnvoll aufbereitet werden.
Deshalb besteht professionelle Ausbildung aus mehreren Ebenen:
Erst das Zusammenspiel dieser Ebenen führt zu einer belastbaren Qualifikation.
Eine Wissensbasis, die über einzelne Kurse hinausgeht
Ein einzelner Kurs endet.
Eine Wissensbasis bleibt bestehen und kann weiterentwickelt werden. Neue Erkenntnisse können eingeordnet werden.
Bestehende Inhalte können überarbeitet werden. Neue Qualifikationen können auf bereits dokumentiertem Wissen aufbauen. Dadurch entsteht ein System, das nicht von einem einzelnen Seminar, einem einzelnen Kursformat oder einer einzelnen Lehrperson abhängig sein muss. Genau das ist für uns ein wesentlicher Bestandteil nachhaltiger Ausbildungsqualität.
Von Wissen zu Kompetenz
Am Ende geht es nicht darum, wie viele Bücher vorhanden sind.
Entscheidend ist, was aus diesem Wissen entsteht.
Die fachliche Grundlage soll dazu beitragen, dass Teilnehmer:
Das ist der Zweck der Wissensbasis.
Nicht die Menge an Material.
Sondern die Qualität der daraus entstehenden Kompetenz.
Transparenz statt Behauptung
Die Deutsche Sauna-Akademie möchte ihre fachliche Kompetenz nicht allein behaupten.
Sie soll nachvollziehbar sein.
Deshalb veröffentlichen wir Fachliteratur, strukturieren Curricula, dokumentieren Lerninhalte und machen Ausbildungswege transparent.
Wer unsere Ausbildung beurteilen möchte, soll nicht fragen müssen:
„Was verspricht die Akademie?“
Sondern prüfen können:
„Was ist tatsächlich dokumentiert?“
Genau darin sehen wir die Grundlage eines fairen und sachlichen Qualitätsvergleichs.